Das Fach Informatik ist das Jüngste der Fächer an bayerischen Gymnasien. Entsprechend jung ist die Tradition der Lehrerausbildung für dieses Fach. Wenn auch seit den achziger Jahren die Möglichkeit bestand, die Lehrbefähigung für Informatik zu erwerben, so begann eine gezielte Ausbildung erst im Jahr 1998, als klar wurde, dass Informatik in den Fächerkanon des Gymnasiums aufgenommen wird.
Informatik kann seit 2003 als Hauptfach in Kombination mit den Fächern Mathematik, Physik, Wirtschaft oder Englisch studiert werden. Weiter ist es möglich, Informatik als Erweiterungsfach zu jeder zugelassenen Fächerkombination hinzuzufügen. Die wissenschaftliche Prüfung im Erweiterungsfach (1. Staatsexamen) kann auch noch während des Referendariats abgelegt werden.
Je nach Seminarschule kann die 2. Phase der Ausbildung im September (Schuljahresbeginn) oder im Februar (Halbjahreswechsel) begonnen werden. Zur Zeit gibt es 6 Seminarschulen, an denen die Ausbildung in Informatik möglich ist.
Die bayersischen Lehrpläne werden zur Zeit wegen der Umstellung auf das achtjährige Gymnasium überarbeitet und schrittweise verabschiedet. Sowohl die entgültigen Versionen der Jahrgangsstufen 5-7 als auch die Entwürfe für die höheren Jahrgangsstufen sind auf den Seiten des ISB zu finden.
Rechtsgrundlagen für die Ausbildung sind die Lehramtsprüfungsordnungen LPO I und LPO II sowie die davon abgeleiteten Ausführungsvorschriften. Da auch diese Vorschriften zur Zeit überarbeitet werden, ist nur ein Teil auf den Seiten des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus verfügbar.
Dieses Material ist für den Gebrauch im Seminar bestimmt und daher nur für Seminarlehrer Informatik zugänglich